Eugen Martel zum zweiten Mal Niederbayerischer Schachkönig

Am Sonntag, 28. Oktober führte der Bezirkssportverband Niederbayern bereits zum 24. mal die Niederbayerische Schachmeisterschaft durch, welche auch offen für alle bayerischen Vereine war. Leider war das Interesse der bayerischen Schach-Interessenten gering, so dass sich nur die niederbayerischen Denksportler im schmucken altbayerischem Gasthaus Öller in Schalding, links der Donau einfanden um ihren diesjährigen Titelträger auszuspielen.

Unter Leitung des 2. Bezirksvorsitzenden Gottfried Paulus hatte die Veranstaltung wieder einen guten Verlauf, zumal dank dem Schach-Computerprogramm die einzelnen Paarungen und Tabellenstände schnellstens zur Verfügung standen.

Nach der Begrüßung durch den lokalen Ausrichter, dem GSC Passau und dessen 1. Vorsitzenden Konrad Lorenz stellte Gottfried Paulus den Ablauf vor, wobei er um ein Gedenken an den im Dezember 2017 verstorbenen langjährigen Schachfreund Ditmar Legerer (GSV Straubing) bat, welcher jahrelang im Kampf um den Titel mitmischte, jedoch nie gewinnen konnte.

Nach den fünf ausgeschriebenen Runden mit jeweils 30 Minuten Bedenkzeit sicherte sich Eugen Martel (GSV Straubing) den Sieg. Er gewann alle seine Partien und konnte nach 2013 zum zweiten Mal die Schachkrone erobern. Das entscheidende Match fand in Runde 3 statt, wo Titelverteidiger Sebastian Ladstätter (GSV Landshut) auf Grund fehlender „Generale“und Bauern nach langem Kampf aufgab.

Platz zwei sicherte sich Sebastian Ladstätter (GSV Landshut) vor dem wie immer mit Krawall kämpfenden Johann Lamprecht (GSV München) welcher mit Platz drei eine Überraschung gelang. Platz vier belegte Anton Meier (GSV Landshut, welcher zwischenzeitlich auf Platz 2 lag, an den beiden letzten Partien aber etwas unaufmerksam spielte und so einen ersten Podestplatz verpasste.

Bemerkenswert die Oldies Klaus Niedermüller (GSV Straubing) und Gottfried Paulus (GSV Landshut), welche trotzt ihrer mehr als 70 Jahre noch starke Partien spielten, auch wenn es für sie nicht  für Podestplätze reichte. Dass die meisten Partien annähernd bis zum Blättchenfall dauerten, spricht für das geistige Potential der teilnehmenden Denksportler.

Die Siegerehrung nahm die neue Vorsitzende des Bezirkssportverbandes Niederbayern Martina Backfisch vor. Sie bedankte sich beim Ausrichter, dem GSC Passau und bei den Teilnehmern und überreichte die verdiente Anerkennung an die Besten Denksportler. Erfreulich war dass auch „Kibitze“ vom ausrichtenden GSC Passau bei der Veranstaltung vorbei schauten, so dass man nach der Veranstaltung noch anregende Unterhaltung führen konnte. (GP:)

Schach BZM 2018 Ergebnisse 1

 

 

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